Geistiger Raum
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Geistiger Raum

div. Materialien auf Leinwand 140x180 cm

Geistiger Raum

Der innere Raum unterscheidet sich vom äußeren durch nichts. Beide sind dreidimensional und lassen in sich eine vierte und weitere Dimensionen zu.
Beide sind statisch und dehnen sich in die Unendlichkeit aus.
Belegt ist der innere Raum von einer subjektiven Objektivität und der äußere umgekehrt.
Äußerer Raum kann demzufolge subjektiviert werden. Innerer Raum lässt sich objektivieren.
Der objektive Raum lässt sich mit physischen Energien füllen. Der subjektive, innere Raum dient der drei- und mehrfachen Dimensionierung von bewusst erzeugten Vorstellungen, welche sich unter den Bedingungen der Physis – wenn sie ins materielle Modell gebracht wurden – realisieren.
Dreidimensionaler, physischer Raum ist ohne inneren, zuhöchst subjektiv seienden Raum, nicht denkbar und eine Folge, d.h. eine Wirkung desselben.
Der innere, zuhöchst subjektiv seiende Raum ist die Ursache des objektiven, physischen Raumes. Er geht ihm voraus.
Alles, was im subjektiven Raum imaginiert wird, hat das unwiderstehliche Bestreben, sich im objektiven Raum zu realisieren.
Jeder – auch der nebensächlichste – Gedanke ist eine Imagination des höchsten Subjektes, die sich über kurz oder lang physisch verwirklicht.
Sich der Leere des zuhöchst subjektiv seienden Raumes zur rezeptiven aber wachen Verfügung zu stellen, heißt, sich der Selbsttätigkeit universaler Imagination, durch Ausschaltung der eigenen pseudosubjektiven Vorstellungen, zu überlassen.
Irrtumslosigkeit und Präzision des Bilddenkens sind die unausweichlichen Folgen.
Also aufgewacht! Schwestern und Brüder! Erstürmt den inneren, subjektiven Raum durch die Stilllegung der ‚eigenen’ mentalen Bilder.
Seht euch nur das an, was selbsttätig gezeigt wird.
Und ist das das NICHTS, wartet geduldig, bis es sich regt. Alles andere ist eitler Tand und hohles Gewäsch und bringt euch nicht weiter.
Also, kopfüber und mit Karacho ins ewige Schweigen!
Die unendlichen transzendenten Möglichkeiten warten schon auf eure belanglose Macht, um sie der ihren anzugleichen!
Man muss schon etwas wagen, wenn man das Große will:
Auslöschung des Ich-Empfindens heißt die Devise!
Da wird es schwindlig im Kopf, wie dem zum Tode Verurteilten unter der Guillotine.

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