Zwölfmal das Ende

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Zwölfmal das Ende
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Zwölfmal das Ende

div. Materialien auf Leinwand 120 x 160 cm

Zwölfmal das Ende

Es starb die Sehnsucht,
starb der Mut.
Die Hoffnung starb
und das Ideal.
Es starb die Angst,
- sie ist vor Angst gestorben -
mitsamt dem Willen, dem letzten,
ward sie zu Grab getragen.
So auch die Freiheit,
an die Macht gekettet, die gleichfalls starb,
die Freude mit sich reißend,
was wiederum das Lachen sterben ließ.
Zuletzt verging sogar der Schmerz, der Seelenschänder.
Er hat sich ausgetobt,
und dann ist er gestorben.
Was übrigblieb, starb auch,
wie in kausaler Folge.
Es blieb ein Lächeln an der langen Leine
und eins, das frei war wie die Ewigkeit.

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